
Rettungsdienst muss immer häufiger ausrücken
Untypisch für die Frühlings- und Sommermonate muss der Rettungsdienst in Mönchengladbach immer häufiger ausrücken. Wie uns die Stadt auf Nachfrage berichtete, nehmen sowohl Notfall- als auch Krankentransporte stetig zu - offenbar vor allem seit diesem Jahr.
Veröffentlicht: Montag, 01.08.2022 06:34
Mit rund 54.000 Fahrten letztes Jahr verzeichnet der Rettungsdienst fast 5.000 Einsätze mehr als noch im ersten Pandemiejahr. Beigetragen dazu hat der gestiegene Bedarf an Krankentransporten von COVID-Patienten. Die sind nun auch mit zusätzlichem Aufwand verbunden, weil die Fahrzeuge häufiger desinfiziert werden müssen. Laut Stadt mussten auch Notärzte und Rettungswagen über die Frühjahres- und Sommermonate häufiger ausrücken als sonst. Jetzt im Juni stiegen die Fallzahlen sogar um fast 30 Prozent gegenüber der Zeit vor Corona. Bislang können aber noch alle Notfalleinsätze bedient werden, sagt die Stadt. Auch dank einer derzeit guten Personalausstattung des Rettungsdienstes.