
Prozess um Feuer an der Badenstraße
Vor dem Mönchengladbacher Landgericht könnte heute ein Urteil in einem Fall wegen versuchter schwerer Brandstiftung mit Todesfolge fallen.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.09.2019 04:52
Dem 58-jährigen verdächtigen Mann wird vorgeworfen Ende Februar seine Wohnung auf der Badenstraße absichtlich angezündet zu haben.
Der Brand war früh Morgens gegen halb 5 im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Laut der Anklage soll der Mann das Feuer mit Hilfe eines Brandbeschleunigers ausgelöst haben. Die Flammen griffen auf die Wohnungsdecke, die Fenster- und Türrahmen und das restliche Dachgeschoss über. Der Angeklagte selber zog sich bei dem Feuer eine Rauchgasvergiftung zu. Alle anderen Bewohner hatten das Haus, teils selbstständig, teils mit Hilfe der Feuerwehr, unverletzt verlassen können. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte an einer psychischen Erkrankung leidet und deshalb bei der Tat vermindert schuldfähig war.