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Prozess um Autofahrer der in Familie raste
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Prozess um Autofahrer der in Familie raste

Vor rund anderthalb Jahren war ein Autofahrer auf der Odenkirchener Straße in eine Menschengruppe gerast. Heute musste der damals 19-Jährige Mönchengladbacher sich dafür am Amtsgericht verantworten. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.05.2022 08:34

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An einem Montagabend Anfang November soll der Angeklagte mit seinem Peugeot auf der Odenkirchener Straße gefahren sein. Laut Anklage so schnell, dass er die Kontrolle über sein Auto verlor. Er knallte zunächst gegen ein geparktes Auto, geriet durch den Aufprall ins Schleudern und raste dann auf den Gehweg und dort gegen ein Wohnhaus. Dort wollte eine Familie gerade ihre Fahrräder ins Haus stellen und wurde von dem schleudernden Wagen getroffen. Mutter und Vater erlitten Prellungen und Schürfwunden, ihre dreijährige Tochter musste wegen mehrfacher Knochenbrüche operiert werden. Ein Jugendrichter verurteilte den jungen Mann zu 1.500 Euro Geldstrafe, die er an eine gemeinnützige Einrichtung spenden muss. Außerdem muss er an einem STVO-Kurs teilnehmen und für zwei Monate den Führerschein abgeben. Der Angeklagte war bereits im Vorfeld voll geständig und hatte sich auch bei den Opfern bereits entschuldigt. 

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