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Prozess nach versuchtem Totschlag
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Prozess nach versuchtem Totschlag

Sie soll betrunken mit 130 km/h über die A52 und A61 gerast sein, während ihr Lebensgefährte auf der Motorhaube lag.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2020 13:25

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Eine Frau aus Kempen muss sich deswegen ab heute vor dem Mönchengladbacher Landgericht verantworten. Sie ist unter anderem wegen versuchtem Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Ein Urteil wird für Ende September erwartet.

Laut der Anklage soll sich das Paar auf dem Parkplatz "Bockerter Heide" an der A52 gestritten haben. Dabei soll sich der Lebensgefährte der Frau auf die Motorhaube des Autos gesetzt haben. Die Frau sei dann, mit dem Mann auf der Haube, losgefahren - zunächst auf die A52 und dann auf die A61. Dabei soll sie mit bis zu 130 km/h über die Autobahn gerast und zum Teil Schlangenlinien gefahren sein, um das Opfer von der Motorhaube zu befördern. Etwa einen Kilometer hinter dem Kreuz Mönchengladbach auf der A61 Richtung Venlo habe sie so stark gebremst, dass der Mann auf die Fahrbahn fiel. Er zog sich dadurch schwere Schädelverletzungen zu. Die Frau fuhr offenbar weiter, ohne sich um das Opfer zu kümmern. 

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