
Prozess gegen Polizisten aus Mönchengladbach
Ein in Mönchengladbacher wohnhafter Polizist muss sich ab heute (27. Januar, 14 Uhr) mit einem Kollegen aus Düsseldorf wegen gefährlicher Köperverletzung im Amt verantworten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021 14:48
Der Prozess startet am Düsseldorfer Amtsgericht. Laut Anklage sind die beiden Polizisten Mitte Oktober früh morgens in der Düsseldorfer Altstadt eingesetzt worden. Dort sei den beiden Beamten eine Schlägerei aufgefallen, einer der Schläger habe anschließend versucht zu fliehen, die Beamten konnten ihn aber festhalten. Laut der Anklage soll der Düsseldorfer Polizist einen der Schläger, die nun auch als Zeugen vor Gericht aussagen, zu Boden und mit Hilfe des Mönchengladbacher Kollegen und eines weiteren Beamten in Bauchlage fixiert haben. Daraufhin soll der Mönchengladbacher dem Fixierten sieben Mal ohne erkennbaren Grund mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Auch der Düsseldorfer Beamte hätte danach zugeschlagen. Danach sei der Mann - inzwischen in Handschellen - gegen eine Wand gewuchtet worden, hätte eine Backpfeife bekommen und sei dann wieder auf dem Boden fixiert worden. Er haben währenddessen keinen Widerstand geleistet, der die Gewalt der Beamten hätte rechtfertigen können. - Der Mann erlitt mehrere Frakturen und habe sich wegen des Vorfalls in psychologische Behandlung begeben müssen.