
Pro-Kopf-Einkommen bei uns eins der niedrigsten NRWs
In Mönchengladbach haben die Menschen im Schnitt deutlich weniger Geld zum Leben zur Verfügung als anderswo in NRW. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landes für das Jahr 2020. Unter den knapp 400 Städten und Kreisen NRWs landet Mönchengladbach auf einem der letzten Plätze.
Veröffentlicht: Freitag, 23.09.2022 13:47
Vor der Pandemie war das durchschnittliche Primäreinkommen der Mönchengladbacher noch jedes Jahr ein wenig gestiegen. Im ersten Pandemiejahr sank es dann wieder. Auf jeden Einwohner runtergerechnet waren es pro Kopf knapp unter 25.000 Euro pro Jahr. Das sind etwa 300 Euro weniger als im Jahr vor der Pandemie. NRW-weit sind die Mönchengladbacher damit weit abgeschlagen auf einem der hintersten Ränge. Nur in knapp 60 Städten und Kreisen NRWs wird weniger verdient als hier. Die Krisen der letzten Jahre und vor allem die steigende Inflation dürften inzwischen außerdem dafür sorgen, dass die Menschen in der Stadt noch weniger Geld übrig haben.