
Polizei sucht nach fast 40 Jahren Zeugen
Fast 40 Jahre nach dem Verschwinden der damals 22-jährigen Dagmar Knops hoffen Polizei Mönchengladbach und Staatsanwaltschaft Krefeld auf neue Hinweise. Die Studentin verschwand im März 1988 nach einem Kneipenbesuch in Kempen. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie Opfer eines Tötungsdelikts wurde.
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Am Abend des 28. März 1988 war Dagmar Knops mit Freunden im Lokal „Lichtblick“ in der Kempener Altstadt. Gegen 22.15 Uhr verließ sie die Kneipe allein. Ihr Elternhaus in der Siegfriedstraße war nur rund 350 Meter entfernt – dort kam sie jedoch nie an. Besonders suchen die Ermittler nach einer Gruppe junger Menschen, die damals auf einer Bank in der Nähe des Lokals gesessen haben soll. Auch wer Dagmar Knops kannte, sie auf dem Heimweg gesehen hat oder sich erst später an etwas erinnert, soll sich melden. Hinweise können auch dann wichtig sein, wenn sie zunächst unbedeutend erscheinen. Zudem bitten die Ermittler die Verfasserin oder den Verfasser zweier anonymer Briefe aus den Jahren 2005 und 2008, sich zu melden. Darin waren mögliche Ablageorte der Leiche genannt worden. Die Suchmaßnahmen dort blieben erfolglos.
Kriminalhauptkommissarin Stefanie Kohnen stellt den Fall am Mittwoch, 4. November, in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vor. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täterin oder des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Hinweise nimmt die Polizei Mönchengladbach unter 02161 290 oder per E-Mail an MK.Knops.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen. Weitere Informationen zu dem Fall findet ihr hier.






