
Polizei in Mönchengladbach: Mehr Verletzte bei Unfällen
Fast 10.000 Mal hat es im letzten Jahr auf Mönchengladbachs Straßen gekracht. Das berichtet die Polizei in ihrer Verkehrsunfallstatistik. In gut 10 Prozent der Fälle wurden auch Menschen verletzt. Viele der Unfälle passierten bei vergleichsweise niedrigen Geschwindigkeiten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 10:33
Deutlich öfter wurden Menschen (+158, 1.032 Mal insgesamt) 2025 bei Verkehrsunfällen verletzt. Ein Großteil der Unfälle in Mönchengladbach ist dabei an Kreuzungen, beim Wenden oder Missachten von Vorfahrts-Regeln passiert. Fast die Hälfte der verletzten waren Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene oder Senioren. Häufig als Passanten, Radfahrende oder auf E-Scootern. Aber zum Beispiel auch als Passagiere von Linienbussen, wenn diese in einen Unfall verwickelt sind. Die Polizei mahnt deshalb, dass alle im Verkehr besser aufpassen sollten. Gleichzeitig rät sie Fahrerinnen und Fahrern von E-Bikes und E-Scootern, den Umgang mit den Fahrzeugen regelmäßig zu üben. Auch der ADAC fordert das.
Mehr Unfälle in Mönchengladbach durch Alkohol oder Drogen
NRW-Weit wurden im letzten Jahr mehr Autofahrer erwischt, die Alkohol oder Drogen konsumiert hatten. Auch in Mönchengladabch gab es einen Anstieg um gut 18 Prozent - obwohl die Polizei betont, dass die Autofahrer bei uns überwiegend betrunken waren. Der ADAC rät: Wer Cannabis konsumiert hat, sollte nicht mehr Auto fahren. Beim Alkohol geht der Club noch weiter. Hier fordert er sogar ein absolutes Alkoholverbot für alle unter 24 Jahren. Das Thema illegale Autorennen spielt aus sicht der Mönchengladbacher Polizei zwar kaum eine Rolle - wer dabei erwischt wird, soll aber Auto und Führerschein abgeben müssen. Dem ADAC geht das nicht weit genug. Auch harte Strafen würden kaum Wirkung zeigen, wenn nicht gleichzeitig auch viel Kontrolliert würde.