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Personalausfälle in Kliniken durch Infektionen
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Personalausfälle in Kliniken durch Infektionen

Die momentan hohen Infektionszahlen sorgen in vielen Branchen und Betrieben für zahlreiche Personalausfälle - so auch teilweise in den Krankenhäusern in Mönchengladbach. In den Kliniken Maria Hilf und im Elisabeth-Krankenhaus ist die Personalsituation beispielsweise spürbar angespannter als während vorherigen Pandemiewellen.

Veröffentlicht: Dienstag, 29.03.2022 13:26

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Auch in den Krankenhäusern gibt es zurzeit vermehrt Personalausfälle, so ein Sprecher der Maria Hilf Kliniken. Doch darauf seien die Kliniken gut vorbereitet. Vor allem die Flexibilität der Mitarbeiter trage entscheidend dazu bei, dass die Versorgung weiterläuft und auch notwendige Operationen zeitnah durchgeführt werden können. So springen Mitarbeiter ein, obwohl sie frei haben oder tauschen Dienstzeiten und Einsatzorte - und das in allen Bereichen, einschließlich der Notaufnahme. Hier könnte die Versorgungslage auch bei vielen Patienten notfalls durch die enge Abstimmung und ständigen Austausch der Krankenhäuser und der Feuerwehr koordiniert und abgesichert werden, heißt es weiter. 


Im Elisabeth-Krankenhaus ist die gute Nachricht, dass die Lage auf den Intensivstationen weiter stabil bleibt, berichtet ein Sprecher des Krankenhauses auf Radio 90,1-Anfrage. Allerdings gebe es weiter eine hohe Belastung der Isolationsstationen, da oft auch zufällig Corona-Infektionen entdeckt würden. Die Kapazität der Isolation sei im Eli daher nochmal um mehr als 50 Prozent erweitert worden, wodurch auch der Personalbedarf dort gestiegen sei. Auf einen weiteren Anstieg sei das Krankenhaus aber gut vorbereitet. Der reguläre OP-Betrieb sei um circa 10 Prozent reduziert, es handele sich dabei um kleine verschiebbare Eingriffe. Alle notwendigen Operationen können wie geplant durchgeführt werden. Und auch der Notfallbetrieb in der Notaufnahme sei unverändert gesichert.

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