
Pendeln statt Zweitwohnung
Für Mönchengladbacher, die regelmäßig nach Köln oder Düsseldorf pendeln, lohnt sich keine Zweitwohnung in den beiden Metropolen.
Veröffentlicht: Freitag, 27.09.2019 04:18
Das zeigt eine neue Studie von Immowelt.de, für die 27 Großstädte in Deutschland untersucht wurden. Grundlage der Studie ist eine möbilierte Zweitwohnung mit bis zu 40 Quadratmetern. Eine Zweitwohnung in Düsseldorf lohnt sich demnach erst ab einer Pendlerstrecke von mindestens 150 Kilometern. Erst dann ist die Miete von im Schnitt 700 Euro pro Monat günstiger, als die Spritkosten für das Auto. In Köln sind die Mieten noch höher. Eine Zweitwohnung kostet in Köln im Schnitt 760 Euro. Deshalb sind es da 166 Pendelkilometer bis sich die Zweitwohnung lohnen würde. Spitzenreiter in der Studie ist aber München. Da sind die Mietkosten so hoch, dass sich ein Appartment erst ab einer täglichen Entfernung von über 260 Kilometern lohnen würde. Das wäre dann etwa so, als würde ein Pendler in Norditalien wohnen.