
Pandemie trifft auch städtische Gesellschaften finanziell
Die Corona-Pandemie, die Maßnahmen dagegen und die Pandemiefolgen sorgen für hohe Kosten in der Mönchengladbacher Stadtverwaltung. Und das betrifft in zunehmendem Maße offenbar auch die städtischen Gesellschaften, wie NEW, Theater oder mags. Im Haupt- und Finanzausschuss ist gestern ein Bericht vorgelegt worden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.12.2021 13:11
Allein im ÖPNV-Bereich geht die NEW von Einnahmeausfällen von 7,4 Millionen Euro aus - gut 90 Prozent davon kann aber über den Rettungsschirm gedeckt werden. Mit jetzigem Stand rechnet auch das Städtische Elisabethkrankenhaus mit einigen Millionen Euro Mehraufwand für Personal. Auch mags und GEM gehen von fast 200.000 Euro Mehrkosten und fast 170.000 Euro Einnahmeausfällen aus. Die Sozial-Holding rechnet mit mehr als einer Million Euro geringeren Einnahmen und rund 600.000 Mehrkosten für Altenheime und Ambulante Dienste. In einigen Fällen muss die Stadt wohl mit höheren Ausgleichzahlungen für ihre Gesellschaften einspringen, teilweise gleichen auch Landeszuschüsse oder Rücklagen die Fehlbeträge aus.