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Elektroauto Sven
© NEW AG
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Opposition klagt im Fall Sven

Der Streit um das Elektro-Auto "Sven" geht weiter. Grüne, FDP und Linke im Rat fordern in dem Fall weiter Akteneinsicht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.09.2019 06:23

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Weil die Akteneinsicht ihnen immer noch verweigert werde, haben man jetzt Klage eingereicht, so die Oppositionsparteien. Die NEW hatte letzten Sommer Anteile am E-Auto-Entwickler "share2drive" mit Zustimmung des Aufsichtsrates gekauft. Eine notwendige Zustimmung des Stadtrates gab es allerdings nicht. Konkret geht es der Opposition um den Austausch zwischen der Stadtverwaltung und der NEW. Durch diese Dokumente erhofft man sich Aufklärung, wie es zu der Beteiligung kommen konnte. Mit der Akteneinsicht nehme man eine Kontrollfunktion wahr, sagt Grünen-Fraktionschef Sasserath. Das sei im Sinne der Demokratie. Oberbürgermeister Reiners müsse jetzt für eine größtmögliche Transparenz in dem Fall sorgen. Es sei höchste Zeit, die Verantwortlichen auszumachen - und entsprechende politische Konsequenzen zu ziehen, so Sasserath weiter. Neben OB Reiners sitzen für die Stadt Mönchengladbach noch die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Schlegelmilch und Heinrichs im Aufsichtsrat der NEW AG.

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