
NGG fordert Unterstützung ukrainischer Geflüchteter durch Betriebe
Wer im Zuge des Ukraine-Krieges geflohen und in Mönchengladbach angekommen ist, soll sich auf die Hilfe von Beschäftigten und Betrieben verlassen können. Das fordert die Gewerkschaft "Nahrung-Genuss-Gaststätten".
Veröffentlicht: Dienstag, 05.04.2022 11:41
Denn nicht nur der Staat, sondern auch die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft seien bei der Unterstützung der Geflüchteten gefragt. Die Gewerkschafts-Sekretärin Claudia Hempel appelliert an Betriebe im Lebensmittel und Gastgewerbe, Geflüchteten, die auf der Suche nach einem Job sind, eine nachhaltige Perspektive zu bieten. Denn statt Minijobs, sollten ihnen tariflich bezahlte Jobs mit Aufstiegsmöglichkeiten geboten werden- auch weil viele Ukrainer auf gute Jobs angewiesen seien, um ihre Familien in der Notlage zu ernähren. Zudem seien Land und Kommunen gefordert, bezahlbaren Wohnraum, Schul- und Kitaplätze sowie Sprachkurse anzubieten. Denn auch wenn Geflüchtete in ihr Land zurückkehren können, sollten sie sich an die Hilfe hier erinnern, so die Gewerkschaft.