
NEW fordert Einigung beim 49-Euro-Ticket
Auch die NEW in Mönchengladbach sieht eine Einführung des 49-Euro-Tickets kritisch, wenn sich Bund und Länder nicht auf eine Finanzierung einigen können. Das hat sie auf Radio 90,1 Anfrage mitgeteilt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.10.2022 11:03
Der VRR hatte angedroht das 49-Euro-Ticket zu boykottieren, weil er ohne finanzielle Unterstützung des Bundes große Verluste machen würde. Laut NEW wäre eine Einführung des 49-Euro-Tickets ohne Zustimmung des VRR nicht denkbar, weil dieser die Tarife in Mönchengladbach steuert. Deshalb fordert auch die NEW eine schnelle Einigung von Bund und Ländern, wie das Ticket finanziert werden soll. Auch, weil die NEW vor dem Start des 49-Euro-Tickets eine gewisse Vorlaufzeit braucht. Denn wenn das Ticket wie geplant im Januar nächsten Jahres eingeführt werden soll, könnten sich Bund und Länder bei den Finanzierungsfragen nicht mehr allzu viel Zeit lassen. Ohne Unterstützung des Bundes würde der VRR mit dem Nachfolge-Ticket im nächsten Jahr rund 520 Millionen Euro Verlust machen.