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Neuer Reviervertrag ist unterzeichnet
© MWIDE NRW/G. Jäger
Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
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Neuer Reviervertrag ist unterzeichnet

In einigen Jahren steht die Region vor einem großen Wandel.

Veröffentlicht: Mittwoch, 28.04.2021 04:45

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Mit dem Ende der Braunkohleförderung in Rheinischen Revier soll auch ein massiver Strukturwandel vorgenommen werden. Jetzt ist der sogenannte Reviervertrag unterzeichnet worden, der die Grundlagen für den Wandel der kommenden Jahrzehnte bilden soll. Wenn die Kraftwerke abgeschaltet und die Kohlegruben stillgelegt werden, wird sich das Rheinische Revier wandeln müssen. Neue Arbeitsplätze in ganz neuen Branchen müssen her, neue Infrastruktur muss geschaffen werden. Wie genau das funktionieren soll, regelt der gestern unterzeichnete Reviervertrag. Unterschrieben haben ihn das Land NRW und die Zukunftsagentur Rheinisches Revier. Ihr Ziel ist es, die Region innerhalb von zehn Jahren nach dem Kohleausstieg zur attraktivsten Wirtschaftsregion Europas zu machen. Bis zum Jahr 2038 stellt der Bund knapp 15 Milliarden Euro für verschiedene Projekte bereit. In Mönchengladbach soll unter anderem der Wissenscampus entstehen. 

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