Neue Erkenntnisse nach Razzia
Nach der Razzia gegen Schwarzarbeit in Mönchengladbach gibt es neue Erkenntnisse. Die Ermittlungen richten sich gegen drei Hauptverdächtige. Das teilt das zuständige Hauptzollamt Krefeld mit, das am Dienstag gemeinsam mit der Steuerfahndung insgesamt 16 Gebäude in der Region durchsucht hat.
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.11.2023 10:50
Die drei Hauptverdächtigen sollen als Verantwortliche einer Industrie-Firma Sozialversicherungsbeiträge veruntreut und Steuern hinterzogen haben. Sie stehen im Verdacht, Arbeitnehmer ohne Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung beschäftigt und diese durch widrige Arbeitsbedingungen ausgenutzt zu haben. Die Menschen hätten zum Beispiel keinen Mindestlohn bekommen und seien in angemieteten Wohnungen mit bis zu zehn Personen gleichzeitig untergebracht worden. Insgesamt wurden knapp 60 Strafverfahren eingeleitet. Die allermeisten Betroffenen kommen aus der Ukraine. Am Dienstag wurden unter anderem Gebäude in Rheydt und Odenkirchen durchsucht.