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Neue Erkenntnisse im Coldcase um Ewa M.
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Neue Erkenntnisse im Coldcase um Ewa M.

Im Coldcase rund um den versuchten Mord an Ewa M. gibt es neue Ermittlungsergebnisse - im Zusammenhang damit sucht die Polizei jetzt nach einem Mann. Ewa M. war im August 1990 auf dem Heimweg von Krefeld nach Vorst im Kreis Viersen von einem Mann angegriffen worden, sie überlebte nur knapp. Im Rahmen der Kampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich" hat die Polizei die Ermittlungen wiederaufgenommen.

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Die Ermittlungen haben ergeben, dass Ewa M. etwa acht bis zehn Gehminuten vor dem Ortseingangsschild „Vorst“ einem Mann begegnet ist. Er war zu Fuß unterwegs und kam ihr aus Richtung Vorst entgegen. Dieser Mann könnte ein wichtiger Zeuge sein, der bislang nicht ermittelt werden konnte. Und genau diesen Mann sucht die Polizei jetzt.

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So sah der Mann aus

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Ewa M. konnte den Mann so beschreiben: Er war zum Tatzeitpunkt 20 bis 25 Jahre alt, dürfte heute also Mitte Fünfzig bis Anfang Sechzig Jahre alt sein. Er soll 1,75 bis 1,85 Meter groß sein. Der Mann trug eine hellblaue ausgewaschene Jeans, ein weißes T-Shirt mit hell-blauen breiten Querstreifen und weiße Turn- oder Halbschuhe mit dunklen Streifen an der Seite. Er war sehr schlank und hatte schulterlange, blonde Haare. Eine Zeichnung findet ihr hier.

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Weitere Fragen der Polizei

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Die Polizei fragt außerdem:

  1. Gibt es Menschen, die sich auch nach mehr als drei Jahrzehnten noch erinnern? Möglicherweise ist Zeugen gar nicht bewusst, dass sie Informationen haben, die zur Klärung des Falles führen können.
  2. Die Polizei sucht Zeugen, die am Sonntagabend, 12. August 1990, ebenfalls auf der Landstraße L 475 unterwegs waren, sich bislang aber nicht bei der Polizei gemeldet haben.
  3. Haben Zeugen ihrer Aussage von damals etwas hinzuzufügen?
  4. Gibt es Zeugen, denen sich der Täter im Laufe der Zeit offenbart hat, sei es auch nur mit Andeutungen?
  5. In unmittelbarer Nähe des Tatortes geht – mit Blickrichtung nach Vorst – nach links ein Feldweg in Richtung Kehn ab. Dort stand zum Tatzeitpunkt ein geparktes Auto. Gehörte das Auto dem Täter oder einem wichtigen Zeugen? Wer hat das Auto ebenfalls gesehen und kann Angaben zum Wagen machen?
  6. Waren Sie als Frau damals auch in dem Bereich unterwegs und haben Beobachtungen gemacht oder Erlebnisse gehabt, welche mit dem versuchten Mord im Zusammenhang stehen könnten?

Weitere Infos lest ihr hier.

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5.000 Euro Belohnung

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Für Hinweise die zur Aufklärung führen, schreibt die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5.000 Euro aus.

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