
Neue Entwicklung im Fall Sven
Der Skandal um die Beteiligung der NEW am Elektroauto Sven könnte noch ein Nachspiel haben. Die Fraktionen von FDP, Grünen und Linken fordern ein unabhängiges Rechtsgutachten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.02.2020 07:42
Ihrer Ansicht nach könnte der NEW-Vorstand für die verlorene Investition persönlich haftbar gemacht werden. Für 2,5 Millionen Euro hatte die NEW Anteile an der Firma share2drive gekauft, die das Elektroauto Sven entwickelt. Die Bezirksregierung hatte das für unzulässig erklärt, weil die NEW sich dafür nicht das OK des Stadtrats eingeholt hatte. Jetzt werden die Anteile wieder verkauft, es bleibt aber ein Verlust von 1,7 Millionen Euro. FDP, Grüne und Linke kritisieren, dass der NEW-Vorstand dafür bislang keine Verantwortung übernommen hat. Haftungsanspruch besteht in so einem Fall laut Landesregierung, wenn ein Schaden eingetreten ist. Das sei mit dem erwarteten Millionenverlust jetzt der Fall, sagen FDP, Grüne und Linke.