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Neue Details zum Tod eines Jungen
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Neue Details zum Tod eines Jungen

Im April hat der Tod eines 5-jährigen Jungen für viel Anteilnahme in Mönchengladbach gesorgt. Die Mutter des Kindes wurde von den Ermittlern in Untersuchungshaft genommen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 14:42

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Im Zuge dessen kam auch die Frage auf, inwiefern das Jugendamt schon vor dem Tod des Kindes Hinweise auf eine Gefährdung hatte. Im Landtag hat jetzt die Landesregierung auf eine SPD-Anfrage zu dem Fall geantwortet. Laut der Landesregierung, die aus einem Bericht der Leitenden Oberstaatsanwältin zitiert, hatte das Mönchengladbacher Jugendamt erstmals 2016 Kontakt mit der Familie. Damals habe sich ein Nachbar über Lärm beschwert. Eine Erziehungsberatung lehnte die Mutter damals ab. Auch im Jahr 2017 gab es mehrmals Gespräche zwischen der Familie und dem Jugendamt, ohne dass ein Anlass für Maßnahmen gesehen wurde. Ende Februar und Anfang März diesen Jahres wurden dem Jugendamt dann Verletzungen des Kindes gemeldet, einmal aus dem Kreis des leiblichen Vaters und einmal von der Kita des Kindes. Die Mutter habe die Verletzungen aber jeweils glaubhaft erklären können, heißt es.

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