
Neue Details zu Mordfall in Viersener Kita
Im Fall der Erzieherin, die in Viersen ein Kita-Kind ermordet haben soll, gibt es jetzt weitere Details zu ihrer Tätigkeit bei früheren Arbeitgebern.
Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2020 04:23
Nach einem Bericht des nordrhein-westfälischen Justizministeriums, der der DPA vorliegt, ist die Frau in allen vier Kita-Einrichtungen, in denen sie gearbeitet hat, gescheitert.
Schon während ihres Anerkennungsjahrs in einer Krefelder Kita durfte die 25-Jährige laut dem Bericht bis zum Schluss nicht allein mit den Kindern sein, weil man ihr nicht vetraute. Bei ihrem nächsten Arbeitgeber, einer Kita in Kempen, wurde der Arbeitsvertrag dann nicht verlängert, weil ihr die fachlichen Fähigkeiten für den Job fehlten. Auch der Arbeitsvertrag in der nächsten Kita in Tönisvorst wurde nach der Probezeit gekündigt. An ihrer letzten Arbeitsstelle in Viersen kam die Frau dann mit der eigenen Kündigung einer Kündigung der Kita zuvor. Die Erzieherin soll das dreijährige Kita-Kind Greta in Viersen heimtückisch ermordet haben. Nach bisherigen Ermittlungen ist das schlafende Mädchen erstickt worden.