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Nachholbedarf bei Barrierefreiheit
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Nachholbedarf bei Barrierefreiheit

Mehr als jeder zehnte Mönchengladbacher hat eine schwere Behinderung. Nach neuen Daten des Landes NRW ist die Zahl der Schwerbehinderten in der Stadt bis Ende letzten Jahres auf fast 34.000 gestiegen.

Veröffentlicht: Montag, 13.06.2022 03:58

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Die Barrierefreiheit in Mönchengladbach ist allerdings nicht im selben Maße mitgewachsen, haben uns Behindertenvertreter erzählt. Einkaufen, Busfahren, in der Stadt auf Toilette gehen -- mit Behinderung sind diese Dinge in Mönchengladbach schwierig bis unmöglich. Albert Sturm aus Rheydt ist Ansprechpartner des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter und sagt: Es fehlen in der Stadt etwa Behindertentoiletten in Parks, Geschäften und Läden. Bus- und Bahnfahren werde durch fehlende Aufzüge und beschränkten Platz erschwert. Laut Sturm plant die Stadt ihre neuen Projekte zwar barrierefrei, am Ende fielen Maßnahmen aber oft Sparmaßnahmen zum Opfer. Als Beispiel nennt er hier das neue Rathaus. Insgesamt habe sich den letzten Jahrzehnten viel für Schwerbehinderte getan - es gebe aber auch noch viel Luft nach oben, sagt Sturm. 

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