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Nachbarn und Kollegen: 4 Jahre Ukrainer in Mönchengladbach
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Nachbarn und Kollegen: 4 Jahre Ukrainer in Mönchengladbach

Seit mittlerweile vier Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Auch in Mönchengladbach ist das längst spürbar: Viele zu uns geflüchtete Ukrainer sind inzwischen Nachbarn oder Arbeitskollegen geworden. Die Stadt und das Jobcenter haben für uns Bilanz gezogen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.02.2026 14:04

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Vor Kriegsbeginn lebten etwa 650 Ukrainer in Mönchengladbach, inzwischen etwa 3.600 bis 3.900. Die allermeisten leben laut Stadt mittlerweile in ihren eigenen Wohnungen und viele sichern ihren Lebensunterhalt selbst. Auch Beratung und Hilfe beim Ankommen finden sie mittlerweile leicht bei städtischen Hilfsstellen, Vereinen und Ehrenamtlern. Für die Stadt Mönchengladbach ist in den letzten vier Jahren allerdings die finanzielle Belastung enorm gestiegen. Die Mittel von Bund und Land für ukrainische Flüchtlinge seien vollständig verbraucht - zusätzliche Kosten, die etwa durch mehr benötigte Kita- und Schulplätze oder Sozialleistungen entstehen, muss die Stadt weiter selbst tragen. 


Aktuelle Zahlen zu Ukrainern auf dem Arbeitsmarkt hat uns das Jobcenter genannt:

Fast 1.000 Ukrainer arbeiten derzeit sozialversicherungspflichtig - das zeige, welche Bedeutung sie inzwischen für die hiesige Wirtschaft haben. Die meisten von ihnen arbeiten in Verkehrsberufen oder in der Logistik. Oft aber aber in Gesundheitsberufen, bei sozialen Dienstleistungen, im Handel oder in der Fertigung - und etwa die Hälfte als Fachkraft. Gleichzeitig waren zuletzt aber auch über 600 Ukrainer arbeitslos gemeldet. Für das Jobcenter ist trotzdem klar: Die Integration der in Mönchengladbach lebenden Ukrainer in den Arbeitsmarkt hat über die letzten vier Jahre funktioniert. 

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