
NABU konnte dieses Jahr weniger Amphibien retten
Der Naturschutzbund Mönchengladbach konnte in den letzten drei Monaten weniger Amphibien retten als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt der NABU, der auch in diesem Jahr wieder Amphibienschutz-Zäune in Wanlo und Hardt aufgebaut hat.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.05.2023 12:39
In Hardt soll der Amphibien-Schutzzaun im nächsten Jahr verlängert werden. Von Anfang Februar bis Ende April hat der Naturschutzbund Mönchengladbach die Amphibienschutz-Zäune in Wanlo und Hardt aufgestellt. Damit konnte der NABU in beiden Stadtteilen zusammen über 5.600 Kröten, Frösche und Molche vor dem Überfahren auf der Straße retten. Allerdings konnten an der Kuckumer Straße in Wanlo rund 1.600 Amphibien weniger gerettet werden als im Vorjahr. Bei den drei dort vorkommenden Amphibienarten habe es starke Einbrüche gegeben, so der NABU. Die Ursachen müssten jetzt erforscht werden. Am Herzpark in Hardt war die Zahl der Amphibien nach erster Auswertung zwar höher als im letzten Jahr. Allerdings kam auch hier die Hilfe für einige Tiere zu spät. Deshalb soll der Schutzzaun nächstes Jahr um rund 100 Meter Richtung Hardt verlängert werden.