
Mutmaßlicher Rechtsextremist aus Mönchengladbach vor Gericht
Ein mutmaßlicher Rechtsextremist aus Mönchengladbach muss sich jetzt vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Der 41-jährige Automechaniker soll geplant haben, Ausländer und Polizisten zu erschießen. Vor Gericht hat er das aber zunächst bestritten.
Veröffentlicht: Montag, 07.10.2024 14:44
Der Mann soll sich laut Anklage verschiedene Waffen besorgt und in sozialen Medien angekündigt haben, dass er Ausländer und Polizisten erschießen wolle. Die Ankündigungen online räumte er vor Gericht auch ein. Er habe sie aber nie in die Realität umsetzen wollen, sagte sein Verteidiger. Er sei zu Corona-Zeiten in eine extremistische Blase geraten und habe sich mit den Plänen nur wichtig machen und Frust abbauen wollen. Heute distanziere er sich von seinem damaligen Denken. Bis zum letzten Verhandlungstag Ende November muss jetzt geklärt werden, ob der Mann die Anschläge ernsthaft geplant hatte. Ihm wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.