
Mülldetektive ziehen Jahresbilanz
Auch im Corona-Jahr 2020 hatten die Mülldetektive der Mags wieder viele Einsätze.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.01.2021 06:17
Im Vergleich zum Vorjahr waren es sogar noch mehr. 3.500 Mal sind die Mülldetektive letztes Jahr unter anderem wegen wildem Müll oder vermüllten Containerstandorten ausgerückt. Im Vergleich zu 2019 gab es für die Mülldetektive damit rund 500 Einsätze mehr. Und auch die Zahl der Verwarn- oder Bußgeldverfahren ist gestiegen, auf rund 850. Strafen gab es etwa für Verursacher wilden Mülls. Trauriger Rekord bildete dabei ein sechs Kubikmeter großer Müllberg aus Sperrmüll und Abfall, der im März in Rheydt gemeldet wurde. Das ist so viel wie knapp 24 volle Badewannen. Eine einzige Verursacherin sei außerdem für insgesamt fünf illegale Müllkippen an Feld- und Waldwegen verantwortlich gewesen. Schon im Januar letzten Jahres haben die Mülldetektive den größten Fund von Altreifen untersucht. Am Spielkaulenweg hatten unbekannte mehr als 350 Autoreifen abgelegt.