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Mönchengladbacher Verein im Verfassungsschutzbericht
© José Narciandi
Links: Chef des NRW Verfassungsschutzes, Burkhard Freier. Rechts: NRW Innenminister Herbert Reul.
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Mönchengladbacher Verein im Verfassungsschutzbericht

Die Übergänge zwischen Pegida, Hogesa und anderen radikalen Kräften sind teilweise fließend und ein Mönchengladbacher Verein ist da anscheinend gut vernetzt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 04:36

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Das zeigt der neue Verfassungschutzbericht des Landes NRW, der gestern vorgestellt wurde. "Mönchengladbach steht auf", so heißt ein Verein, der vor zwei Jahren von einem rechtsgerichteten Mönchengladbacher gegründet wurde. Allerdings führt die Gruppe schon seit 2015 in der Stadt Versammlungen durch, bei denen besonders Migranten verächtlich gemacht werden. Der Gründer, Dominik Roeseler, ist außerdem in der Vergangenheit als Redner bei diversen PEGIDA-Versammlungen aufgetreten. Außerdem war er in führender Funktion an den HoGeSa-Versammlungen beteiligt. Laut dem Bericht nimmt Roeseler damit eine Scharnierfunktion zwischen der rechtsextremistischen Szene und rechtsorientieren Hooligans ein. Roeseler wurde bereits im Verfassungsschutzbericht für 2018 als "langjähriger Rechtsextremist" bezeichnet. In Mönchengladbach organisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis "Mönchengladbach stellt sich quer" regelmäßig Gegendemos, wenn "Mönchengladbach steht auf" Versammlungen ankündigt.

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