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Mönchengladbacher Parteien äußern sich zu politischer Gewalt
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Mönchengladbacher Parteien äußern sich zu politischer Gewalt

Die Attacke auf den Europapolitiker Matthias Ecke in Dresden hatte bundesweit für Diskussionen gesorgt. Hier in Mönchengladbach ist es laut Polizei aber bisher nicht zu körperlichen Angriffen gegen Politiker gekommen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.05.2024 04:15

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Trotzdem würden die Parteien einen deutlich raueren Ton wahrnehmen, sagen sie auf Radio 90,1-Anfrage. Die SPD spricht zudem von einem versuchten Brandanschlag auf ihr Parteihaus. Tatsächlich war dort vor rund zwei Wochen eine mit Flüssigkeit getränkte Zeitung und ein bereits erloschenes Streichholz entdeckt worden. Die Polizei ermittelte im Anschluss. Körperliche Anfeindungen gebe es aber nicht, sagen auch Grüne, FDP, CDU und die Linke. Die AFD allerdings erklärt, dass sie immer wieder verbal und eben auch körperlich angegriffen werde. Als Beispiel führt sie an, dass Wahlhelfer bespuckt würden. Laut der Polizei in Mönchengladbach hat es bei uns in der Stadt bisher aber keine körperlichen Angriffe gegen Politiker gegeben. Dafür aber vermehrt – teils anonyme - Beleidigungen im Internet. Auf Radio 90,1-Anfrage berichten fast alle Parteien von Hatespeech im Netz.

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