
Mönchengladbacher können sich weniger leisten
Menschen in Mönchengladbach konnten sich in den letzten Jahren weniger leisten als der bundesweite Durchschnitt. Das zeigen Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.12.2024 10:25
Dieses Institut hat die sogenannte Kaufkraft in 400 Deutschen Städten und Landkreisen untersucht. Darunter landet Mönchengladbach auf Platz 330. Die Kaufkraft beschreibt das Einkommen im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten in den jeweiligen Orten. Am Ende steht dann die Summe, die die Mönchengladbacher am Jahresende netto übrig haben. Die liegt nach den neusten Zahlen bei rund 24.200 Euro. Das entspricht bundesweit eher dem unteren Niveau. Unsere Nachbarn im Kreis Viersen liegen zum Beispiel auf Platz 134 von 400 und haben netto rund 27.150 Euro zur Verfügung. Im Kreis Heinsberg liegt die Kaufkraft bei rund 24.700 Euro - und damit relativ ähnlich wie bei uns. Laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft machen besonders die Wohnkosten viel aus - sonst gibt es auch zwischen den teuersten und billigsten Regionen kaum Unterschiede.