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Mönchengladbach unter den bestversorgten Kommunen Deutschlands
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Mönchengladbach unter den bestversorgten Kommunen Deutschlands

Mönchengladbach gehört zu den Top zehn Prozent der bestversorgten Kommunen Deutschlands Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft vergibt Spitzenwerte bei Ärzten, Schulen und Mobilität – Nachholbedarf gibt es bei Freizeit.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 05:50

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Mönchengladbach gehört zu den top zehn Prozent der bestversorgten Kommunen in ganz Deutschland. Das zeigt jetzt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Demnach hat das Institut rund 11.000 Kommunen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Mobilität, Digitales und Freizeit verglichen. Mönchengladbach landet auf Rang 1.033 von rund 11.000. Damit gehört unsere Stadt zu den besten zehn Prozent. Gut schneiden die Bereiche Gesundheit, Bildung und Mobilität ab. Stark sei, dass wir eine stabile Hausarztversorgung, viele Apotheken und Krankenhäuser mit allen Fachbereichen und sehr gut erreichbare Pflegeeinrichtungen haben. Außerdem investiere die Stadt in alle Schulformen, vor allem auch in Gesamtschulen als integrative und gefragte Schulform. In Sachen Mobilität punktet die Stadt vor allem mit zwei Hauptbahnhöfen, guter Anbindung und moderner Gestaltung, etwa durch den Neubau des Rheydter Hauptbahnhofs und durch den neuen Busbahnhof. Außerdem haben wir mit dem On-Demand-Angebot "op jück" der NEW auch ein Randzeitenangebot. Eher mittelmäßig schneidet der Bereich Freizeit ab. Bundesweiter Spitzenreiter ist Haar bei München.

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Nur mittelmäßige Ergebnisse im Bereich Freizeit in Mönchengladbach

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Der Bereich Freizeit schneidet allerdings nur mittelmäßig ab - und dass, obwohl wir mit den Schlössern, dem Museum Abteiberg und dem SparkassenPark auch Angebote haben, die überregional bekannt sind. Außerdem sei die Dichte an Parks und Grünflächen bei uns so hoch wie in keiner anderen Deutschen Großstadt. Laut Studie kann auch die Kommunikation vorhandener Angebote ein Grund für schlechtere Bewertungen in einigen Bereichen sein. Das Institut empfiehlt daher, nicht nur Investitionen in diesen Bereichen vorzunehmen sondern sie vor allem auch besser zu kommunizieren. Hintergrund der Studie war, dass die politische Unzufriedenheit und das Gefühl, abgehängt zu sein, weiter wachsen. Daher sollte die Versorgungslage innerhalb Deutschlands analysiert und vergleichbar gemacht werden. 

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"Die Stadt hat zu lange unter Wert gehandelt": Oberbürgermeister Heinrichs zu den Studienergebnissen für Mönchengladbach

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"Diese Stadt hat zu lange unter Wert gehandelt", so Oberbürgermeister Felix Heinrichs: "Natürlich kann man fragen, ob sich Lebensqualität in einer Stadt überhaupt in einer Rangliste abbilden lässt. Aber wenn 11.000 Kommunen mit 17 Indikatoren vermessen werden und Mönchengladbach landet unter den besten zehn Prozent, dann ist das ein Befund, der Substanz hat. Wir haben hier Krankenhausstandorte mit voller fachärztlicher Breite, eine engmaschige Schullandschaft, in die wir mit der siebten Gesamtschule weiter investieren, einen Bahnknoten mit gleich zwei Hauptbahnhöfen, einen neuen zentralen Busbahnhof, mit op jück ein modernes On-Demand-Angebot, dazu Theater, Museum Abteiberg, Schloss Rheydt und den SparkassenPark. Diese Stadt hat zu lange unter Wert gehandelt. Die IW-Studie zeigt schwarz auf weiß: Mönchengladbach ist eine Stadt, die liefert. Und wir bauen weiter aus." Weiter heißt es:"Was wir heute anpacken, erfolgt unter erschwerten finanziellen Bedingungen. Das Sondervermögen Infrastruktur ist ein wichtiges Signal aus Berlin, aber es ist eine einmalige Hilfe – kein Ersatz für eine solide Grundausstattung. Wenn Land und Bund wollen, dass Städte wie Mönchengladbach ihre Lebensqualität halten und ausbauen können, dann brauchen die Kommunen eine langfristig verlässliche Finanzbasis. Das Konnexitätsprinzip muss gewahrt, die kommunale Steuerkraft gestärkt und die Altschuldenproblematik endlich gelöst werden. Sonst entscheiden wir nicht mehr darüber, was wir gestalten, sondern nur noch, was wir streichen."

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