
Mönchengladbach spart und bleibt doch im Minus
Klamme Kassen und gestiegene Kosten zwingen viele Kommunen zu finanziellen Einschnitten. Auch in Mönchengladbach ist das ein Thema. Laut der Verwaltung hat sich die Politik in ihrem Haushalt für die Jahre 2025 und 2026 ein Einsparziel von 2 Prozent gesetzt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2026 04:10
Demnach hat die Stadt im vergangenen Jahr rund 28 Millionen Euro weniger ausgegeben. Um das Defizit möglichst gering zu halten, muss die Stadt auch an den Einnahmen drehen. So werden ab dem Sommer die Kita-Beiträge erhöht, wobei es in den unteren Einkommensklassen Entlastungen geben wird. Auch das Gemeinschaftstheater für Mönchengladbach und Krefeld wird seine Eintrittspreise erhöhen. Das Land hat die Stadt entlastet. Jährlich muss die Stadt dadurch fast vier Millionen Euro weniger Zinsen zahlen. Nach wie vor bleibt aber ein jährliches Millionen-Defizit bestehen. Daher fordern die Kommunen unter anderem, dass der Bund mehr Umsatzsteuer zahlt und für die Leistungen aufkommt, die er den Kommunen auferlegt.