
Mönchengladbach setzt auf Bodycams für Ordnungsdienst
Die Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes in Mönchengladbach sind ab sofort mit Bodycams ausgestattet. Hintergrund sind laut der Stadt zunehmende Beleidigungen, Bedrohungen und tätliche Angriffe gegen Mitarbeitende des Ordnungsamtes.
Veröffentlicht: Freitag, 10.07.2026 11:44
Die Geräte verfügen über eine sogenannte Pre-Recording-Funktion. Das bedeutet, dass die Kameras fortlaufend kurze Sequenzen aufzeichnen, diese aber zunächst nicht dauerhaft speichern. Erst wenn die Einsatzkräfte die Kamera aktiv einschalten, werden zusätzlich die 30 Sekunden vor der Aktivierung gesichert. So soll der Verlauf von Einsätzen besser nachvollzogen werden können. Erfahrungen anderer Städte zeigen zudem, dass Bodycams allein durch ihre sichtbare Präsenz häufig deeskalierend wirken. Die Kameras sollen deshalb sowohl die Einsatzkräfte als auch Bürgerinnen und Bürger schützen.