
Mönchengladbach prüft Flächen für geduldeten Drogenkonsum
In Mönchengladbach könnten künftig zwei spezielle Flächen entstehen, auf denen der Konsum von Drogen geduldet wird. Das ist Teil eines neuen Konzepts zum Umgang mit marginalisierten Menschen im öffentlichen Raum. Am Donnerstag beschäftigt sich der Sozialausschuss mit den Vorschlägen.
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Je eine Fläche in Gladbach und Rheydt vorgeschlagen
Das Konzept sieht zunächst zwei solcher Flächen vor – eine in Gladbach und eine in Rheydt. Die Bereiche sollen mit einem Sicht- und Wetterschutz ausgestattet werden. Außerdem sind Toiletten und Behälter vorgesehen, in denen gebrauchte Spritzen entsorgt werden können.
Dabei handelt es sich zunächst um einen Vorschlag. Wo genau die beiden Flächen entstehen könnten, ist bislang nicht festgelegt.
Weitere Hilfsangebote vorgesehen
Die geduldeten Flächen sind nur ein Teil des Konzepts. Vorgeschlagen werden außerdem weitere Aufenthalts- und Übernachtungsangebote sowie ein Suchthilfezentrum. In einer späteren Ausbaustufe könnte auch ein Drogenkonsumraum eingerichtet werden.
Grundlage für das Konzept ist unter anderem eine Erhebung von Streetworkern. Dabei wurden 292 Menschen angetroffen, die sich im öffentlichen Raum aufhalten. 150 von ihnen gaben an, überwiegend ohne Unterkunft auf der Straße zu leben.
Der Sozialausschuss beschäftigt sich jetzt mit dem Konzept.