
Mönchengladbach: Neue dreiste Methoden beim Enkeltrick
Gleich zwei Mal haben Enkeltrick-Betrüger in dieser Woche am Dienstag und Mittwoch (09.03., 10.03) in Mönchengladbach zugeschlagen und Beute im fünfstelligen Bereich gemacht.
Veröffentlicht: Freitag, 12.03.2021 06:11
Die Polizei sagt, dass die Methoden der Täter mittlerweile sehr raffiniert sind. Sie würden unter anderem mit Soundeffekten, Unfallgeräuschen und weinenden Menschen im Hintergrund ihre meist älteren Opfer bei Anrufen stark unter Druck setzen. In beiden Fällen wurde den Opfern am Telefon erzählt, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um der Tochter zu helfen müsste eine hohe Kaution bezahlt werden, in einem Fall wurden 40.000 Euro verlangt. Anschließend wurden die Opfer stark unter druck gesetzt, das Geld zu beschaffen. In beiden Fällen kam es nach einer ersten Übergabe zu einem erneuten Anruf mit der Forderung nach noch mehr Geld. Die Polizei sucht aktuell nach möglichen Zeugen.
Fall 1:
Den "falschen Polizisten", an den er zu Hause das Geld übergeben hatte, konnte er als etwa 40 Jahre alten und ca. 1,75m großen, schmächtigen Mann beschreiben, der eine beigefarbene Jacke trug.
Die Polizei fragt: Wem ist ein solcher Mann in dem Bereich Hosterweg / Drucker Straße / Düsseldorfer Straße / Friedensstraße aufgefallen? Wem sind dort im Zeitraum vor oder während der Tat auffällige Personen und / oder Fahrzeuge aufgefallen? Weitere Infos zu dem Fall gibt es hier.
Fall 2:
Der "Kurier" wurde als ca. 1,90m großer Mann beschrieben, der dunkel gekleidet war und weiße Schuhe sowie eine helle Mund-Nasen-bedeckung trug.
Die Polizei fragt: Wem sind verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge in dem Bereich der Sperberstraße bzw. zum Tatzeitpunkt am Hugo-Junkers-Park aufgefallen? Weitere Infos zu dem Fall gibt es hier.
In beiden Fällen Hinweise bittet die Polizei um Hinweise an die Nummer: 02161-290.