
Mönchengladbach macht Druck beim Braunkohle-Ausstieg
Die Stadt versucht den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen, wenn es um den Kohleausstieg geht.
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.01.2021 09:39
Im Dezember hatte Oberbürgermeister Felix Heinrichs dem Rat einen entsprechenden Brief vorgelegt. Darin wird von der Landesregierung gefordert neben einem früheren Braunkohle-Ausstieg unter anderem unabhängige Gutachten zu Kosten und Folgen des Braunkohletagebaus zu erstellen. Außerdem müssten die Betreiber auch in Zukunft in die Pflicht genommen werden. Schon immer hätte die Stadt "die Berücksichtigung ihrer Belange hart erkämpfen" müssen, "ohne je von den Erträgen des Tagebaus zu profitieren," so der Brief. Das Papier wurde jetzt gemeinsam mit fast 300 Unterschriften von Mönchengladbacher Unterstützern dem NRW-Wirtschaftsministerium übergeben.