
Mönchengladbach im aktuellen Verfassungsschutzbericht
In Nordrhein-Westfalen hat die Zahl politisch motivierter Gewalt durch Extremisten zugenommen. Zu diesem Fazit ist der jetzt veröffentlichte Verfassungsschutzbericht gekommen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.07.2019 15:37
Ein Schwerpunkt des Berichtes ist der Rechtsextremismus. In diesem Zusammenhang wird auch Mönchengladbach genannt. Und noch ein weiterer Fall aus unserer Stadt beschäftigte 2018 den Verfassungsschutz. In dem Bericht ist der sogenannte "Trauermarsch für Captain Flubber" gelistet. Dazu versammelten sich im September 250 Menschen, darunter Rechtsextreme und Hooligans in Mönchengladbach. Durch Veranstaltungen sogenannter "Mischszenen" würden demokratie- und fremdenfeindliche Positionen außerhalb der rechten Szene verbreitet, heißt es in dem Bericht. Zudem fehle die Abgrenzung von Hooligans, Rockern und Wutbürgern vom Rechtsextremismus. Dadurch bestehe die Gefahr einer weiteren Radikalisierung. Im aktuellen Verfassungsschutzbericht werden außerdem noch die Ermittlungen gegen einen Rheydter Moscheeverein aufgelistet. Dessen Räume sowie Privatwohnungen von Vereinsmitgliedern wurden im November durchsucht. Es besteht der Verdacht, dass der Verein als Anlaufstelle für Salafisten und Islamisten gilt.