
Mönchengladbach fordert Entlastung
Die Stadt Mönchengladbach fordert gemeinsam mit anderen rheinischen Städten, dass sie weniger Geld an den Landschaftsverband Rheinland, kurz LVR, zahlen muss.
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Der LVR unterstützt unter anderem Menschen mit Behinderungen, betreibt Kliniken und Förderschulen und fördert die Kultur in den Mitgliedsstädten. Dafür zahlen die Städte eine bestimmte Summe an den Verband. Mönchengladbach zahlt dafür rund 160 Millionen Euro im Jahr. Das ist etwa ein Zehntel des städtischen Haushalts. Oberbürgermeister Felix Heinrichs fordert deshalb, die Umlage im kommenden Jahr stärker zu senken als bisher geplant. So soll die Stadt mehr Geld für Schulen, Straßen und andere wichtige Aufgaben haben. Steigende Sozialausgaben und Personalkosten belasten den Haushalt zunehmend. Die Städte fordern außerdem, dass der LVR seine eigenen Ausgaben senkt und seine Verwaltung effizienter organisiert.