
Mönchengladbach diskutiert über einen Klimanotstand
Immer mehr Städte rufen den Klimanotstand aus, um sich für umweltfreundliche Politik einzusetzen. Das könnte noch in diesem Monat auch in Mönchengladbach passieren. Heute diskutiert die Politik über einen entsprechenden Bürgerantrag im Beschwerdeausschuss. Unterstützt wird der Antrag von den Linken. Der Antrag könne ein neuer Startschuss sein, um gegen den Klimawandel anzukämpfen, so die Fraktion.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.06.2019 11:28
Einige Pläne für den Klimaschutz in unserer Stadt seien noch nicht oder nur unzureichend umgesetzt. So sei die Stadt noch immer nicht der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte beigetreten. Bei den Hausbegrünungen habe man noch nicht mal angefangen. Zuletzt hatte die Linke auch die Stadtverwaltung kritisiert: Sie hätte den Antrag zum Klimanotstand verschleppt, er hätte schon im Mai auf der Tagesordnung stehen sollen. Die Stadt wies die Vorwürfe zurück: Aufgrund der vielen Bürgeranträge sei eine schnellere Bearbeitung nicht möglich.