
Mönchengladbach bereitet sich auf möglichen Blackout vor
Die Stadt Mönchengladbach hat nahezu alle Vorgaben des Landes umgesetzt, sich auf einen möglichen Blackout vorzubereiten.
Veröffentlicht: Freitag, 17.03.2023 11:08
Allerdings gibt es bei der Stromversorgung der sogenannten Leuchttürme, also den Anlaufstellen im Notfall, noch Nachholbedarf. Und es gibt Kritik von der Mönchengladbacher CDU: Ihr gehen die Vorbereitungen nicht weit genug. Die Stadt baut gerade ein Netz von insgesamt 20 Leuchttürmen auf. An diesen Anlaufstellen können Bürger bei längeren Stromausfällen Notrufe absetzen. Allerdings konnten bislang noch nicht alle Leuchttürme mit Notstrom-Aggregaten ausgestattet werden, weil durch den Ukraine-Krieg nicht genügend Aggregate zur Verfügung stehen. Diese sollen jetzt nach und nach angeschafft werden. Außerdem wurde an einem Leuchtturm auch ein Verwaltungs-Notbetrieb eingerichtet. Ein zentrales Katastrophenschutzlager für Feldbetten, Schutzkleidung und technische Geräte, bereitet die Stadt gerade vor. Der Mönchengladbacher CDU gehen diese Vorbereitungen aber nicht weit genug. Sie fordert die Stadt auf, ein Gesamt-Konzept zu erstellen. In diesem sollte auch die Bargeld- und Trinkwasserversorgung, sowie der Betrieb von Kranken- und Seniorenhäusern geregelt sein.