
Minijobber sollten Gehaltsscheck überprüfen
Minijobber in Mönchengladbach kriegen seit Anfang des Jahres mehr Geld. Der gesetzliche Minestlohn ist um rund einen Euro auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen. Gewerkschaften kritisieren aber, dass das noch zu wenig ist und bezweifeln auch, dass sich wirklich alle Arbeitgeber daran halten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.2026 13:46
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten stellt konkrete Forderungen in Mönchengladbach. Sie will zum Beispiel mehr Kontrollen des Zolls gegen Schwarzarbeit. Dafür habe der Zoll aber bisher zu wenig Kapazitäten. Sie fordert deshalb vom Bundesfinanzminister, das Personal beim Zoll aufzustocken. Die Gewerkschaft empfiehlt außerdem: Wer selbst den Mindestlohn bekommt, sollte die eigene Lohnabrechnung vom Januar checken. Achtet dabei vor allem auch auf die Arbeitszeit. Dafür bietet die NGG auch Hilfe an. Wer dabei Hilfe braucht und in Mönchengladbach in der Lebensmittelherstellung oder in der Gastronomie arbeitet, kann sich mit der Kontrolle des Lohnzettels an die NGG wenden: (0211) 506 695-0 | region.blnr@ngg.net.