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Minijobber als Verlierer der Krise

Die Coronakrise hat unter anderem dazu geführt, dass es weniger Minijobber in Mönchengladbach gibt. Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sind die Zahlen zwischen Sommer 2019 und 2020 innerhalb eines Jahres um 7 Prozent gesunken.

Veröffentlicht: Sonntag, 31.01.2021 08:37

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Besonders stark war der Rückgang demnach im Gastgewerbe. In der Branche seien in der Zeit fast 400 Minijobs verloren gegangen. Die 450-Euro-Jobber seien die großen Verlierer der Krise. Vor allem weil sie bis jetzt keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld hätten. Dazu würden sie häufiger gekündigt und sind sozial kaum abgesichert, so die NGG. Die fordert deshalb schon länger, dass die Stellen sozialversicherungspflichtig werden. Nur wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden, so die NGG weiter. 

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