Anzeige
Mindestlohn im Baugewerbe auf der Kippe
Teilen: mail

Mindestlohn im Baugewerbe auf der Kippe

Die fast 2.000 Mönchengladbacher Beschäftigte in der Baubranche müssen um ihren Mindestlohn bangen.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.01.2020 13:06

Anzeige

Laut der Gewerkschaft IG Bau müssen die Arbeitgebervertreter noch einem Schlichterspruch zustimmen, dass die aktuellen Bau-Mindestlöhne ab April steigen -- auf 12,55€ für Hilfsarbeiten, 15,50€ für Facharbeiten. Ob das passiert, sei aber unklar. Bis zum Freitag muss es Klarheit geben: Stimmen die Arbeitgeber dem Schlichterspruch nicht zu, gilt in Zukunft der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro für die Bauarbeiter in Mönchengladbach. Und der ist deutlich niedriger als die Bau-Mindestlöhne. Die IG Bau befürchtet, dass dann Billig-Firmen in den Markt drängen und im schlimmsten Fall die besser bezahlenden Firmen ruinieren. Um das zu verhindern, müssten die gut zahlenden Firmen in Mönchengladbach und ganz NRW Druck auf den bundesweiten Arbeitgeberverband machen, damit dieser dem Schlichterspruch zustimmt, so die IG Bau.

Anzeige
Anzeige
Anzeige