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Mehr als doppelt so viele Insolvenzen
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Mehr als doppelt so viele Insolvenzen

In Mönchengladbach gab es im vergangenen Jahr deutlich mehr Insolvenzen als 2020. Besonders hart hat es dabei Privatleute getroffen, wie aktuelle Zahlen der Landesstatistiker zeigen.

Veröffentlicht: Freitag, 11.03.2022 13:07

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Dass es wohl deutlich mehr Insolvenzen geben würde hatte sich schon im Lauf des Jahres abgezeichnet, jetzt liegen aber abschließende Zahlen für 2021 vor. Und die zeichnen ein deutliches Bild: Verbraucher und ehemals selbstständige haben besonders oft Insolvenz angemeldet. Sie sind für mehr als 630 der insgesamt über 730 Insolvenzen verantwortlich. Laut Landesstatistikern könnte ein Grund dafür sein, dass einige selbstständige aufgrund von Corona-Maßnahmen ihre Insolvenzanträge auf 2021 verschieben konnten. Bei den Gewerblichen Insolvenzen gab es derweil deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Branchen. Auf Landesebene war besonders das Hotel- und Gaststättengewerbe betroffen. Gastronomie, Einzelhandel und Reisebüros dagegen deutlich seltener.


Die Zahlen in Überblick:

  • Insolvenzen gesamt: 736 (+112,1%)
  • Unternehmen: 85 (+10,4%)
  • Verbraucher: 517 (+143,9%)
  • ehem. Selbstständige: 116 (+157,8%)
  • andere: 18 (38,5%)
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