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Medikamentenmangel weiter aktuell
© ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.
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Medikamentenmangel weiter aktuell

Die Lage rund um den Medikamentenmangel in unserer Region entspannt sich weiterhin nicht. Zu dieser Einschätzung kommt zumindest der Apothekerverband Nordrhein auf Radio 901,-Anfrage.

Veröffentlicht: Freitag, 01.03.2024 16:14

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Die Lage rund um den Medikamentenmangel ändert sich ständig. Bei manchen Kindermedikamenten habe sich die Situation aber verbessert. Aktuell gebe es offiziell rund 500 Medikamente mit Lieferschwierigkeiten. Der Apothekerverband geht davon aus, dass es inoffziell noch deutlich mehr sind. Jedes zweite eingereichte Rezept ist aktuell von Lieferengpässen betroffen. Vor allem HIV-Medikamente oder Antibiotika für Kinder sind nicht lieferbar. Sehr kritisch ist es wohl bei Salbutamol. Es wird zum Beispiel bei Asthma verwendet. Hier haben wir gerade den sogenannten "Notstand" erreicht - das ist noch eine Stufe über den Lieferengpässen. Salbutamol wird deswegen aus Spanien und Frankreich importiert - mit der Konsequenz, dass auch die Beipackzettel nicht auf Deutsch sind. Gut ist die Lage dagegen gerade bei Fiebersäften für Kinder. 

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