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Luftverschmutzung durch Auspuff
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Luftwerte haben sich deutlich verbessert

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Corona nur eine kleine Rolle dabei gespielt hat.

Veröffentlicht: Freitag, 12.03.2021 13:21

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Die Luft in Mönchengladbach und NRW wird immer sauberer. Das zeigen die Messungen zur Luftqualität für das vergangene Jahr, die das Umweltministerium und das Landes-Umweltamt (LANUV) heute vorgestellt haben. Demnach wurden landesweit zum ersten Mal die Grenzwerte beim Stickstoffdioxis und beim Feinstaub eingehalten. Die Maßnahmenpakete wirken nachweislich, heißt es.

Besonders die Stickstoffdioxid-Werte haben in Mönchengladbach und NRW in der Vergangenenheite Sorgen bereitet. In NRW lag im vergangenen Jahr der Jahres-Durchschnittswert an allen 124 Standorten unter dem Grenzwert von 40 μg/m³. An der Mönchengladbacher Friedrich-Ebert Straße lag der Wert deutlich unter 25 und der Standort in Rheydt weit unter 20. Auswertungen des Landes-Umweltamtes zeigen außerdem, dass die Corona-Pandemie dabei nur eine kleine Rolle gespielt hat. Über das ganze Jahr gesehen hat der Corona-Effekt demnach gerade Mal zu einer Reduzierung von 1 μg/m³ geführt. Die in der Vergangenheit zu hohen Stickstoffdioxid (NO2)-Werte waren auch Auslöser von insgesamt 14 Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land NRW und betroffene Kommunen. Vielerorts drohten weitere Klagen und damit Dieselfahrverbote, auch in Mönchengladbach. Bis auf Eine konnten bis jetzt alle Klagen mit einem Vergleich beigelegt werden.

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