
Lockdown verlängert - Gewerkschaft fordert Soforthilfen
Restaurants, Kneipen und Bars bleiben mindestens bis zum 10. Januar geschlossen - das haben Bund und Länder gestern beschlossen. Für viele Betriebe wird es mehr denn je eng.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.12.2020 12:55
Die Beschlüsse treffen das Mönchengladbacher Hotel- und Gaststättengewerbe mit voller Wucht, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Und fordert deshalb Sofort-Nothilfen von der Bundesregierung für die Beschäftigten. Köche, Kellner und Hotelangestellte verdienen seit dem Frühjahr so gut wie nichts. Mittlerweile reicht es kaum noch für die Miete und an Weihnachtsgeschenke sei kaum zu denken, so die NGG. Sie fordert 1000 Euro Sofort-Nothilfen für die rund 4000 Beschäftigten im Gastgewerbe in Mönchengladbach. Die Politik greift den Firmen mit großen Summen unter die Arme, um eine Pleitewelle zu verhindern - da dürfen die Beschäftigten im Gastgewerbe nicht im Regen stehen gelassen werden, so die NGG weiter. Auch der Erhalt von Arbeitsplätzchen müsse gesichert werden. Die Krise müsse zusammen mit den Beschäftigten ausgestanden werden, die danach dringender denn je gebraucht werden, heißt es. Außerdem fordert die NGG einen Fahrplan von der Politik, wie es im neuen Jahr weitergehen soll.