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LKA NRW warnt vor Anlagebetrug im Internet
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LKA NRW warnt vor Anlagebetrug im Internet

Vermeintlich sichere Geldanlagen, hohe Gewinne und täuschend echte Webseiten: Das Landeskriminalamt NRW warnt vor professionellem Anlagebetrug im Internet. 2025 registrierte die Polizei in NRW fast 6.400 Fälle mit einem Schaden von gut 250 Millionen Euro.

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Beim sogenannten Cybertrading geben sich Kriminelle als seriöse Anlageanbieter aus. Sie werben im Internet mit hohen Gewinnen bei angeblich geringem Risiko. Die Webseiten wirken laut LKA oft täuschend echt. Häufig sollen Betroffene zunächst kleinere Beträge einzahlen. Auf gefälschten Konten werden ihnen anschließend vermeintliche Gewinne angezeigt. Wollen sie ihr Geld später zurückhaben, verlangen die Betrüger oft weitere Zahlungen – zum Beispiel für angebliche Steuern oder Gebühren. Das LKA geht von einer hohen Dunkelziffer aus.

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So könnt ihr euch schützen

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Das LKA rät, bei ungewöhnlich hohen Gewinnversprechen ohne Risiko skeptisch zu sein. Lasst euch erklären, wie eine Anlage funktioniert, welche Kosten entstehen und welche Verluste möglich sind. Angebote, die angeblich nur für kurze Zeit gelten, sollen oft zu schnellen Entscheidungen drängen. Sprecht deshalb mit einer unabhängigen Person, bevor ihr Geld investiert. Prüft außerdem, ob Firmenname, Anschrift und Kontaktdaten nachvollziehbar sind. In der Unternehmensdatenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) lässt sich nachsehen, ob ein Anbieter für die angebotene Tätigkeit in Deutschland zugelassen ist. Verlasst euch nicht auf eine Lizenz, die lediglich auf der Webseite des Anbieters angezeigt wird. Auch Bewertungen und Werbeauftritte mit Prominenten können gefälscht sein. Eine Rückwärtssuche bei Bildern und eine unabhängige Recherche nach Warnungen oder Beschwerden können helfen. Gebt niemals Passwörter oder Zugangsdaten für Bankkonten und Depots weiter. Installiert auch keine Fernzugriffsprogramme, wenn angebliche Anlageberater euch dazu auffordern. Damit könnten sie euren Computer bedienen und Daten auslesen. Werden Auszahlungen blockiert und dafür zusätzliche Steuern, Gebühren oder Versicherungen verlangt, solltet ihr kein weiteres Geld überweisen.

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Schon Geld überwiesen? Das rät das LKA

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Brechet den Kontakt zu den mutmaßlichen Betrügern ab und überweist kein weiteres Geld. Informiert sofort eure Bank oder den Zahlungsdienstleister und lasst prüfen, ob Zahlungen noch gestoppt oder zurückgerufen werden können. Sichert Nachrichten, E-Mails, Zahlungsbelege und Screenshots der Plattform und erstattet Anzeige bei der Polizei. Vorsicht ist auch bei angeblichen Hilfsangeboten zur Rückholung des Geldes geboten. Beim sogenannten „Recovery Scam“ melden sich Betrüger zum Beispiel als Anwälte und verlangen für ihre Hilfe eine Vorabgebühr. Weitere Informationen gibt es im Präventionsportal der Polizei NRW, bei der Polizeilichen Kriminalprävention zu Cybertrading-Betrug und auf der Themenseite des LKA NRW zu Anlagebetrug im Internet.

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