
Linke und ADFC kritisieren Radwege
Das Material der Radwege sei nicht nur ungeeignet sondern mittelfirstig auch teuer.
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.08.2020 12:23
Die Linksfraktion und der Fahrradclub ADFC werfen der Stadt Mönchengladbach vor, beim Bau neuer Fahrradwege Materialien und Techniken zu nutzen, die zum einen ungeeignet und teuer sind. Zum anderen verfestigt sich das Material nicht, so dass Radfahrer mit den Rädern einsinken und leicht wegrutschen, sagt die Linsfraktion. Konkret geht es um sogenannte wassergebundene Wegdecken mit einer feinen Schicht aus Splitt und Schotter. Die Mags verteidigt die Radwege in der Stadt. Die Oberfläche sei für Fahrräder angemessen und fest, heißt es. Rund 17 Kilometer der städtischen Radwege sind auf diese Weise befestigt - zum Beispiel entlang der Niers am Schloss Rheydt. Nur auf circa 25 Metern sind Mängel aufgefallen. Die will die Mags aber zeitnah ausbessern.