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Lebensmittelbranche: Arbeitsschutz

Die Lebensmittelbeschäftigten in Mönchengladbach arbeiten am Limit. Das sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2020 06:26

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Die Gewerkschaft weißt deshalb daraufhin, dass die gesetzlichen Arbeitschutzrichtlinien auch in der Krise eingehalten werden müssen. Maximal Zehn Stunden am Tag und nicht mehr als 60 Stunden pro Woche: So steht es im aktuellen Arbeitszeitgesetz. In der Lebensmittelindustrie seien jetzt aber aufgrund leerer Regale in manchen Supermärkten Überstunden und Extra-Schichten üblich, so die NGG. Leere Regale lägen aber nicht an den Mitarbeitern der Hersteller, sondern an Hamsterkäufen und Logistikproblemen, heißt es. Die Gewerkschaft kritisiert zudem die Supermarktketten, die eine höhere und schnellere Produktion zu günstigeren Preisen fordern. Auch das gehe auf Kosten der Beschäftigten in der Lebensmittelindustrie. Beschäftigte, die unter Misständen leiden, können diese auf der Internetseite der Gewerkschaft melden.

Kontakt zur NGG gibt es hier und über Facebook.

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