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Kunstrasenplätze vor dem Aus?
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Symbolbild
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Kunstrasenplätze vor dem Aus?

Die Kunstrasenplätze bei uns haben ein Plastikproblem. Die Europäische Union plant ein Verbot des auf den Plätzen eingesetzten Kunststoffgranulats bis 2022.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.07.2019 04:19

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Auch in Mönchengladbach wären davon nahezu alle Kunstrasenplätze betroffen. Allein 18 Kunstrasenplätze hat die Stadt in den letzten Jahren gebaut. Alle enthalten Mikroplastik. Wer schon mal auf Kunstrasen gespielt hat, weiß, dass viel Granulat hinterher am Schuh klebt und vom Platz getragen wird. Gelangt dieses Mikroplastik beispielsweise in Flüsse und Meere, können Fische es verschlucken und daran sterben. Sollte das Verbot kommen, muss das Granulat ausgetauscht werden. Alternativen wären Sand oder Kork. Pro Platz würde das rund 25 tausend Euro kosten, davon gehen Schätzungen aus. Die Stadt will jetzt erstmal die Entscheidung aus Brüssel abwarten. Die fällt im nächten Jahr, sagt Sportdezernent Gerd Fischer. Sieben weitere Kunstrasenplätze sind noch geplant, unter anderem im RSV Stadion. Da sucht die Stadt nach möglichen Alternativen zum Mikroplastik. 

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RADIO 90,1 | Beitrag zum AnhörenDiskussion über Kunstrasenplätze
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