
Kritik an Tarifangebot im Einzelhandel
Wie schon berichtet laufen im NRW-Einzelhandel momentan Tarifverhandlungen, was auch Beschäftigte in Mönchengladbach betreffen könnten. Die Arbeitgeberseite hat gestern ein erstes Angebot vorgelegt, was von der Gewerkschaft ver.di stark kritisiert wird. Die Gewerkschaft bezeichnet das Angebot als Unverschämtheit.
Veröffentlicht: Freitag, 28.05.2021 13:18
Je nach Corona-Betroffenheit der jeweiligen Unternehmen ist das Angebot der Arbeitgeber unterschiedlich ausgelegt. Das kommt bei ver.di nicht gut an - die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, damit einen Keil zwischen die Beschäftigten im Einzelhandel zu treiben. Durch die verschiedenen Angebote würden die Beschäftigten erst nach drei Jahren das gleiche Gehalt bekommen. Das würde zu weit in der Zukunft liegen, so ver.di. Bis zur dritten Verhandlungsrunde Ende Juni will die Gewerkschaft den Druck nochmal erhöhen. Und fordert unter anderem eine Lohnerhöhung von 4,5 Prozent und einen Mindestlohn von 12,50 Euro die Stunde - bei einer Laufzeit von 12 Monaten.